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Tänze von Gröden

Tradition und Veranstaltungen

Tradition und Veranstaltungen

Immer dann, wenn man von Tradition spricht, dann stellt man sich eine mythische und fantastische ferne Welt vor, die so ganz anders als unsere zu sein scheint.
Aber gerade die überlieferten Traditionen – Erben aus einer längst vergangenen Epoche – sind der greifbare Beweis dafür, dass jene Welt wirklich einmal existiert hat und dass sie ganz faszinierend gewesen sein muss.
Die Tänze und die Musik gehören mit Sicherheit zu den lebendigen Zeugnissen.

Entstanden aus einer gesellschaftlichen Funktion heraus, aufgeladen mit einer bildhaften Bedeutung und begleitet von Trommeln und anderen traditionellen Instrumenten, entwickelten sich die Tänze aus wirklichen und eigenständigen Ritualen. Es gab Tänze, welche die Liebe des Hochzeitspaares feierten, Tänze zur Beschwörung der Fruchtbarkeit der Erde, Tänze, die die Aufnahme der Jugendlichen in die Welt der Erwachsenen feierten, und viele andere mehr …

Auch in Südtirol gibt es wunderbare Volkstänze!

Darüber besteht kein Zweifel: Wenn man von Tradition spricht, dann hat Südtirol immer eine bezaubernde Geschichte zu erzählen.

Der am meisten verbreitete Tanz, der noch bekannt ist und getanzt wird, ist sicherlich der „Schuhplattler”, welcher in der Vergangenheit nur von Männern aufgeführt werden durfte.
Wie der Name schon andeutet, besteht der Tanz aus schnellen und fast schon akrobatischen Bewegungen: Dabei wird mit den Händen auf die Beine und die Schuhsohlen geschlagen, gesprungen und geklatscht.

Der „Schuhplattler” entstand ursprünglich als Paartanz und bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts gab es keine feststehenden Regeln für ihn.

Heute noch wird der Tanz in verschiedenen Varianten in Südtirol getanzt (auch von Frauen), besonders als Unterhaltung bei Volksfesten und gesellschaftlichen Anlässen.

Bei einer dieser Varianten verwendet man die umherstehenden Bänke, auf denen man tanzt, über die man springt oder mit denen im Rhythmus der Musik auf den Boden geschlagen wird.
Eine weitere Variante ist der Holzhacker, bei welchem die Tänzer um Holzstämme herumtanzen und auf diese dann mit Äxten im Takt der Musik einhacken.
Eine andere Art ist die Windmühle: Ein Tänzer steht in der Mitte und verkörpert den Drehpunkt, während drei andere, welche die Flügel darstellen, sich um ihn herumdrehen.

Zusammenfassend kann man sagen, dass es sich auf jeden Fall lohnt, diesen unterhaltsamen Darbietungen beizuwohnen, die eine vergnügliche Gelegenheit bieten, einmal in die Südtiroler Bräuche einzutauchen.
Und nun kommen Sie und finden Sie uns! Wir erwarten Sie in Gröden!